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Erweiterung der Einsatzgebiete von feuerverzinkten Stahlbauteilen in Kombination mit Strahlschweißverfahren – verzinkte Oberflächen Schweißen

Kurze Beschreibung

Oft werden große Bauwerke mit organischen Schutzschichten gegen Korrosion geschützt. Dies bedeutet einen erheblichen Aufwand bei der Wartung. Eine interessante Alternative ist hier die Feuerverzinkung. So wird beispielsweise eine wesentlich längere Schutzdauer geboten, das Stahlbauteil vollständig umhüllt und damit auch das Spaltkorrosionsproblem vermieden. Da komplexere und größere Komponenten nicht feuerverzinkt werden können, wird jedoch oft auf organische Schutzschichten zurückgegriffen, welche alle 20 bis 30 Jahre erneuert werden müssen. Feuerverzinkte Bauteile weisen hingegen etwa drei Mal höhere Schutzdauern auf. Die auf lange Sicht günstigere Beschichtung des Feuerverzinkens könnte damit die Instandhaltungskosten für große Bauteile verringern und auch neue Einsatzgebiete im Offshore-Bereich ermöglichen. Problematisch sind bei diesen Vorhaben jedoch große Bauteil-Dimensionen sowie komplexe Konstruktionen. So beschränkt bisher die maximale Zinkbadgröße größere Bauteile. Aber auch komplexe Geometrien führen durch mehraxiale Spannungszustände zu Einschränkungen der konstruktiven Ausbildung. Aus produktionstechnischer und wirtschaftlicher Sicht ist es daher günstiger Halbzeuge zu verzinken und anschließend schweißtechnisch zu großen Bauteilen zu fügen.

Forschungsförderung

AiF - Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen

Partner

• RWTH Aachen, Institut für Schweiß- und Fügetechnik

Laufzeit

011/2020 – 04/2023

Ansprechpartner

Ronny Kühne

Intern

Interne Projektseite