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  Skizze eines Gebäudes Urheberrecht: © STB

Auslegung von Gebäudehüllen in Metallleichtbauweise für deutsche und europäische Erdbebengebiete unter Berücksichtigung der Trageigenschaften und Schadensminimierung

Kurze Beschreibung

Leichte Fassaden und Dächer aus Metall haben bei vergangenen Erdbeben wiederholt ein sehr gutes Verhalten mit wenigen gravierenden Schäden gezeigt. Dieser Vorteil gegenüber anderen, schweren Fassaden, kann bisher jedoch im Rahmen einer Erdbebenbemessung nicht herausgestellt werden, weil geeignete Methoden für eine zutreffende rechnerische Vorhersage deren Verhaltens fehlen. Zusätzlich nimmt die Bedeutung von Schadensprognose und Schadensbegrenzung bei ungewöhnlichen Belastungsszenarien zu. Ausgehend von dem gegenwärtigen Stand der Wissenschaft und Technik widmet sich das Forschungsvorhaben der Erweiterung von Grundlagen für die Bestimmung des Verhaltens von Dach- und Fassadenelementen aus Metall und der Erarbeitung von geeigneten Bemessungsmodellen.

Hierbei wird besonders das Zusammenwirken von Gebäudehülle und Tragkonstruktion unter den Aspekten Sicherheit und Erhaltung der Funktionsfähigkeit untersucht. Hierbei werden erstmalig experimentelle und numerische Untersuchungen durchgeführt, bei denen neben dem Tragverhalten auch der Grad der Funktionsfähigkeit bestimmt wird. Das Forschungsvorhaben berücksichtigt auch die neuesten Entwicklungen der europäischen und deutschen Erdbebennormen, die in Kürze in Deutschland bauaufsichtlich eingeführt werden.

Forschungsförderung

AiF - Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen

Partner

  • KIT, Versuchsanstalt für Stahl, Holz und Steine

Laufzeit

01/2021 – 6/2023

Ansprechpartner

Benno Hoffmeister