Glaskleben

  Glaskleben

Methoden zur Auslegung und Simulation von Metall-Glas-Klebungen im Bauwesen

Kurze Beschreibung

Jede lastabtragende geklebte Verbindung in Deutschland benötigt eine Zustimmung im Einzelfall oder eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung. Diese Verfahren sind sehr kosten- und zeitintensiv. Vorbehalte gegenüber lastabtragend geklebten Verbindungen rühren vor allem aus einer nicht vorhandenen konsistenten Methodik zur Auslegung und zuverlässigen Simulation dieser Verbindungen.
Ziel des beantragten Projektes ist deswegen die Ableitung einer solchen konsistenten Auslegungsmethodik von Klebverbindungen im Bauwesen, insbesondere unter Berücksichtigung der modell- und spannungszustandsabhängigen Materialparameter. Dazu verfolgt der Forschungsantrag ein klar gegliedertes und abgestecktes Arbeitsprogramm aus Kennwertversuchen unter Berücksichtigung der Materialmodellierung, der Validierung der aufgestellten Materialmodelle an typischen Struktursituationen und bauteilähnlichen Strukturen und der Schädigung (Mullins-Effekt).
Nach erfolgreicher Durchführung des Projektes sollen den KMU, wie z.B. Ingenieurbüros, Metallbauern und Fassadenbauern, Bemessungsmöglichkeiten und die erforschte Methodik, zusammengefasst in einem ingenieur-technischen Leitfaden bzw. Handbuch mitsamt der Beschreibung einfach zu realisierender Kennwertversuche an die Hand gegeben.

Forschungsförderung

AiF - Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen

Partner

  • RWTH Aachen - Institut für Schweißtechnik und Fügetechnik (ISF)
  • RWTH Aachen - Institut für Angewandte Mechanik (IFAM)

Laufzeit

01/2017 - 06/2019

Ansprechpartner

Benjamin Schaaf